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Hallo Reader, hast du auch zu viel Luft? Dann geht es dir so, wie vielen anderen auch: du hast das Gefühl, erst einmal ausatmen zu müssen, bevor du wieder einatmen kannst. Trainiere die Atmung! Warum wirst du deine Luft nicht los? Ganz einfach: weil du dich nicht ausreichend darum kümmerst. Zuallererst müssen die Töne stimmen. Du kümmerst dich mehr um die richtigen Töne, als um die Atmung. Zu Beginn des Stückes achtest du darauf, wann dein erster Ton beginnt, wann dein Einsatz ist. Doch ist dir auch klar, wann du dafür einatmen musst? Es ist wie beim Bizeps: er spannt sich an, wenn du deinen Arm beugst, er entspannt sich, wenn du den Arm streckst. Ist deine Atemmuskulatur vor dem Einatmen entspannt? Trainiere das! Entspannen und Loslassen gehört jedoch zum Schwierigsten überhaupt. Das funktioniert nicht mit Willen. Die Atemmuskulatur ist dabei besonders sensibel: alleine, dass du du richtigen Töne spielen willst, verspannt sie. Und dann kommt noch dazu, dass du sie nicht spürst. Das Zwerchfell hat keine Spannungsrezeptoren. Nimm dir deshalb bewusst Zeit, um auf die Atmung zu achten: ✔️ Trage Atemzeichen ein. 🧑🏻🎓 Übe bewusst nur von einem Atemzeichen bis zum nächsten. ✌️ Verbinde bewusst zwei Abschnitte und lasse für die Atmung mehr Zeit als vorgesehen. Dann hast du die Chance, Entspannung zu spüren, bevor du wieder einatmest. In den SaxophoneStudies beginnen wir deshalb in Level 1 mit der Aufmerksamkeit lange vor dem Klang. Ab Level 2 starten wir die Session mit einer Atemübung, um von der unbewussten Alltagsatmung zur bewussten Saxophonatmung zu kommen. Schaue dir dazu auch noch einmal dieses Video an: Mit besten Grüßen, Christoph
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