Saxophontipp am Montag

Hallo Reader,

Saxophon spielen macht einfach riesig Spaß. Üben dagegen kann mühsam sein. Also eher spielen statt üben?

Übe und spiele!

Üben bringt nichts.

🧐 du entwickelst eine Erwartungshaltung: „jetzt habe ich die Stelle so oft geübt“

😵‍💫 du verlierst dich in Details: „da ist noch ein Ton, der nicht schön klingt“

😠 du übst immer wieder dasselbe: „die Stelle muss klappen“

👉 du baust Blockaden auf: die Ideen gehen aus und der Luftstrom stockt.

Spielen macht nur kurzfristig Spaß.

😜 du weichst den schwierigen Themen aus

🙄 dein musikalischer Erfahrungsschatz bleibt klein

😵 du spielst immer wieder dasselbe

👉 du verlierst nach und nach Fähigkeiten, bald auch die Lust

Die Mischung macht’s: Übe spielerisch!

✅ entwickle eine Übe-Routine, die präzises Arbeiten und lustvolles Spielen verbindet

✅ hole dir KnowHow, damit du immer weißt, worauf du als nächstes achten kannst

✅ tausche dich aus, denn du bist mit deinen Themen nicht allein!

Wie wäre es,

😉 präzise zu sein und nicht perfekt

😊 Erfüllung zu erlangen statt kurzfristigen Spaß

🥰 eine echte Alternative zum Alltag zu haben und keine weitere Belastung

Passendes dazu auf YouTube

Wie passen regelmäßiges Üben und Alltag zusammen? Dauerhafte Freude am Saxophon spielen braucht ein alltagstaugliches Konzept. Dann können wir auch darüber reden, wie das Üben deinen Alltag bereichert. Hier ein paar Ideen und Tipps:

video preview

Aktuelles Video: neue MasterClass

Mein erstes „Reaction-Video“: ich kommentiere mein eigenes Üben. Du erlebst in Echt-Zeit, wie ich direkt mit der Suche nach der passenden Phrasierung einsteige. Verfolge die erste Übe-Session zu einer schnellen Ferling-Etüde:

video preview

Da fällt mir zum Schluss noch die Grafik ein, die ich schon mal im Saxophontipp gezeigt habe: nimm alles Wissen der Welt. Der kleinste Ausschnitt ist der, den ich auch weiß. Ähnlich groß ist mein Wissen darüber, was ich nicht kann oder weiß. Doch der allergrößte Ausschnitt ist der, von dem ich nicht einmal weiß, dass ich ihn nicht kenne.

Das ist jetzt sehr philosophisch. Doch auch persönlich: ich liebe das Lernen. Das ist für mich Leben. Schritte in den unbekannten Ausschnitt hinein sind für mich aufregend.

Mit jedem Newsletter, mit jedem Video, in jeder Unterrichtsstunde lerne ich dazu. Vielleicht nicht immer saxophonistisches KnowHow, aber methodisches immer wieder. Und seitdem ich mich mit meinen Unterrichtsprogrammen in der digitalen Welt bewege, ist die Lernkurve steil. Mühsam, aber auch erfrischend. Es macht einfach Spaß, über den Tellerrand zu schauen.

Was meinst du? Lass uns im Chat in der Community diskutieren.

Herzliche Grüße,

Christoph

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